Wie bringt man 130 Schüler dazu, ein riesiges Poster auf den Leipziger Marktplatz zu malen, welches man aus dem Flugzeug perfekt erkennen konnte?
Zunächst wurde das Motiv in hunderte Quadrate geteilt. Der obere Teil des Posters wurde so abstrahiert, dass nur vier verschiedene Blautöne zum Einsatz kamen, die uns ein Farbenhersteller eigens anmischen ließ. Die untere Hälfte benötigte sechs verschiedene Gelbtöne.
Zu jedem der Quadrate wurde eine Malvorlage im Format A4 generiert, welches die Schüler auf die 3 x 3 m großen Quadrate auf dem Marktplatz übertrugen. Jeder Schüler agierte dabei quasi im Blindflug, konnte man doch aus dieser Nähe keinerlei Motiv-Elemente erkennen. Eine Wimper des Opa Fritz war ein riesiger dunkler Strich quer durchs Quadrat ...
Als der Rekord geschafft war, übernahm Alfred Biolek als "Pate" der Aktion die Auslosung von 5 Schülern, die gemeinsam mit der geladenen Presse in die bereitstehenden Flugzeuge am Flughafen Brandis steigen und das Motiv aus der Luft bestaunen konnten.
Die gesamte Kreation, Vorbereitung und Koordination des Mammut-Events lag in den Händen von MinneMedia. Noch viele Jahre später bewarben sich bei uns Praktikanten mit den Worten "Ich war damals auch bei der Marktplatz-Aktion dabei, daher kenne ich MinneMedia".
